Jakobuskirche Jagsthausen |
Pfarrer Fritz Heziger, Kirchplatz, 74249 Jagsthausen Telefon: 07943 2292 Telefax: 07943 940005 |
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Die Pfarrei Jagsthausen wurde im Jahr 1294 gegründet. Im Staatsarchiv in München liegt eine Urkunde des Klosters Seligental vom 20. August 1294. Darin wird ein Albertus Plebanus aus ( Jagst-) hausen erwähnt. Jagsthausen war seit dem Jahre 1230 eine Filiale von Widdern. In den Chroniken lesen wir: "Für den Dienst des Pfarrers aus Widdern mußten die Jagsthausener jährlich ein Fuder Wein und 20 Malter rauhe Frucht reichen." Götz von Berlichingen war zwar der Reformation zugeneigt und hatte einen eigenen protestantischen Hofprediger, blieb aber selbst wohl katholisch. Sein Sohn Hans - Jakob und sein Neffe Thomas von Berlichingen führten in Jagsthausen im Jahr 1560 die Reformation ein. Thomas von Berlichingen suchte Martin Luther sogar persönlich in Wittenberg auf, um die neue Lehre besser zu verstehen. Die Jakobuskirche wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut, und zwar innerhalb der Mauern eines ehemaligen Römerkastells aus der Zeit um 200 n. Chr. und auf den Fundamenten einer ehemaligen Kapelle. Im Jahr 1646 wütete im Innenraum in den Wirren des 30-jährigen Krieges ein Feuer, sie wurde allerdings gleich 1650 wieder renoviert. Renaissancefassungen aus dem 16. Jahrhundert um die Fenster finden sich in der ganzen Kirche, auf der 2. Empore sind sie freigelegt worden. In Olnhausen ist die Johanneskirche 1408 eingeweiht worden. In ihren Mauern findet sich auch ein römischer Altarstein aus dem Jahr 186 n. Chr., dem Jupiter geweiht. Eine klanglich sehr interessante Orgel schuf der Orgelbaumeister Georg Friedrich Mezler im Jahr 1800. Die Gottesdienstzeiten wechseln sich wie folgt ab: Jagsthausen - Jakobuskirche: Olnhausen - Johanneskirche: |